Grundstück Kosten - Wie viel kostet ein Grundstück?

Bevor Sie sich für den Bau eines Eigenheims entscheiden, sollten Sie sich Gedanken über die einzelnen Kostenpunkte machen. Neben dem reinen Kaufpreis für das Haus und den Baunebenkosten müssen die Kosten für das Grundstück berücksichtigt werden. Meist handelt es sich dabei nach den Hausbau Kosten und den zweitgrößten Posten der Gesamtkosten.

Kosten für ein Grundstück im Überblick

  • Grundstück Kosten
  • Notarkosten
  • Grundbuchkosten
  • Grunderwerbsteuer
  • Maklerkosten bzw. Provision

Grundstück-Kosten beim Kauf

Die reinen Grundstück Kosten beim Grundstückskauf errechnen sich aus dem Grundstückpreis je Quadratmeter mal der Gesamtfläche. Hat ein Grundstück also eine Fläche von 1.000 Quadratmeter und der Preis je Quadratmeter liegt bei 100 Euro, belaufen sich die ausschließlichen Kosten für das Grundstück auf 100.000 Euro. Wer denkt, damit bereits seine Schuldigkeit getan zu haben, irrt. Denn beim Kauf bzw. Verkauf eines Grundstücks bedarf es eines notariell beglaubigten Kaufvertrages. Lesen Sie hier Wissenswertes über Hausbau-Kosten und welche Grundstückpreise in den 60 größten Städten Deutschlands üblich sind.

Notarkosten beim Grundstück-Kauf

Die Notarkosten sollten bei der Kalkulation der Grundstück Kosten nicht unterschätzt werden. Abhängig vom Kaufpreis der Immobilie bzw. des Grundstücks steigen die Notarkosten schnell in den vierstelligen Bereich. Bei einem Kaufpreis von 250.000 Euro und einer einzutragenden Grundschuld in Höhe von 200.000 Euro belaufen sich die Notarkosten auf knapp 2700 Euro, hinzu kommen weitere 1100 Euro für den Grundbucheintrag. Somit erhöhen sich die Gesamtkosten für das Grundstück um etwa 3800 Euro.

Grunderwerbsteuer berücksichtigen

Die Grunderwerbsteuer wird für den Kauf eines Grundstücks fällig. Sie liegt bundeswert zwischen 3,5 Prozent und 5,5 Prozent und steht dem jeweiligen Bundesland zu, in dem das Grundstück gekauft wird. Am Beispiel des Grundstückpreises von 100.000 Euro beträgt die Grunderwerbsteuer zwischen 3500 Euro und 5500 Euro.

Maklerkosten und Maklerprovision

Falls Sie ein Grundstück aus privater Hand kaufen, können Sie diesen Absatz überspringen. Läuft die Abwicklung hingegen über einen Makler, wie in den meisten Fällen, werden Maklerkosten fällig, die Provision beläuft sich auf 5 Prozent bis 7 Prozent des notariellen Kaufpreises, hinzu kommt die gesetzliche Mehrwertsteuer. Legen wir einen Kaufpreis von 100.000 Euro für die Grundstück Kosten zugrunde, fallen für die Maklercourtage weitere mindestens 6.000 Euro an. Wird ein Grundstück gekauft, auf dem sich bereits ein Haus befindet, werden die gesamten Kosten zur Berechnung der Maklerprovision zugrunde gelegt.

Grundstück Kosten: Übersicht aller Kosten

Bei der Berechnung der Grundstück Kosten sollten alle Positionen vorher aufgeschlüsselt sein. Neben den Kosten für das Grundstück fallen zusätzlich Kosten für den Makler, die Grundbucheintragung und den Notar an, darüber hinaus hällt auch das Bundesland seine Hand auf und verlangt Grunderwerbsteuer. Am Beispiel des oben genannten Grundstücks fallen in der Regel folgende Kosten an:

  • Grundstück mit 1000 Quadratmeter: 100.000 Euro
  • Notarkosten: 2700 Euro
  • Grundbucheintrag: 1100 Euro
  • Grunderwerbsteuer bei 5,5 Prozent): 5500 Euro
  • Makler: 6000 Euro
  • Gesamtkosten: 115.300 Euro

Lesen Sie jetzt alles Wissenswerte über Baunebenkosten sowie Erschließungskosten und Hausanschlusskosten für Bauherren. Außerdem verraten wir, welche weiteren Hausbau-Kosten entstehen, wie Grundstückpreise mittels Bodenrichtwert ermittelt werden und wie hoch Preise für Grundstücke im Vergleich mehrerer deutscher Großstädte sind.

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